Danke! – Und auf Wiedersehen

Freitag, 30.09.2005

Liebe Leser, nein, dies ist kein Abschied für immer. Ich werde zurückkehren von Hawaii. Was an dieser Stelle jedoch viel mehr von Belang ist: Ich werde dieses Weblog auch von Hawaii aus weiterführen!! Nicht, dass hier irgendwelche Missverständnisse auftreten, wahrscheinlich werde ich an dieser Stelle berichten, bis ich am 23. Oktober wieder im Büro sitze. Also: Dran bleiben!! Wettkampftag ist im übrigen der 15. Oktober. Livestreams gibt es auf www.ironmanlive.com und www.tri2b.com.



Gestern Abend an der Alster – dunkel und verregnet

Benne ist schuld!

Donnerstag, 29.09.2005

Schuldig, schuldig, schuldig! Benne ist an allem schuld. Schuld, dass wir gestern einen sensationellen langen Lauf hingelegt haben, schuld, dass mir dieser Lauf enormes Selbstvertrauen gegeben hat, aber auch schuld, dass ich anschließend viel zu viele Erfrischungsgetränke zu mir nehmen musste, dass ich viel zu spät ins Bett gekommen bin, dass mein Schwimmtraining heut Morgen ausgefallen ist, und auch, dass mir immer noch schummrig ist.



Neuss meets Hamburg. Benne (l.) als Begleiter beim langen Lauf

Weg, schnell weg hier

Mittwoch, 28.09.2005

Jetzt wird es in den letzten Tagen vor meiner Abreise nach Hawaii noch richtig bitter. Aus und vorbei ist es mit dem Altweibersommer. Regen aller Orten und Dunkelheit, schneller als man die Lichter anknipsen kann. Ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben würde, dass ich mich wirklich sehr freue, am Sonntag der Sonne entgegen zu fliegen. Die Gedanken an Radeln auf dem King-Kamehameha-Highway mit ärmellosem Trikot, kurzer Hose und ohne Socken in den Radschuhen, haben mich gestern Abend beim Radtraining aufrecht gehalten.



Archivfoto – zum Bilder knipsen war es gestern zu dunkel

Endspurt

Dienstag, 27.09.2005

Soo, es laufen die letzten Tage vor der Abreise nach Hawaii. Ich könnte jetzt sagen, dass die Spannung steigt, tut sie aber nicht. Alles easy, alles cool. Einzig die ganzen Besorgungen, die noch anstehen (aus der Apotheke Magnesium, Basica, Maltodextrin; Rad zentrieren lassen im Radladen; Sonnenmilch und andere Kosmetik-Dinge in der Drogerie; etc), machen mir ein wenig Kopfzerbrechen. Schließlich habe ich ja auch noch einen Job. Und vor dem bin ich heute Morgen wieder Schwimmen gewesen :-)



Die Alsterschwimmhalle wird bald in Mathes-Müller-Halle unbenannt

Luftraubende Probleme

Sonntag, 25.09.2005

Aloha! Während sich die Zerrung in meinem rechten Musculus Gluteus Maximus (rechte Pobacke) ganz langsam verflüchtigt, schlage ich mich seit einer guten Woche mit einem anderen Problem herum. Ich weiß nicht, ob es bei meinem Sturz vor zwei Wochen passiert ist, aber mich plagen starke Schmerzen im Brustbereich. Dabei geht meine Fantasie (so ist das nun mal bei Hypochondern) von Rippenbruch, über -prellung bis hin zu einem Riss in einem Lungenlappen. Alles Quatsch wahrscheinlich, was bleibt sind jedoch die Schmerzen, die bei jedem Schimm- und Atemzug, beim Laufen und sogar beim Schlafen auftreten. Es hilft nichts, ich werde wohl zu Beginn der kommenden Woche zum Arzt gehen müssen.

Die Rennschnecke

Donnerstag, 22.09.2005

Gestern Morgen war ich zum dritten Mal in dieser Woche beim Schwimmen, und dementsprechend fühlte ich mich auch – total müde. Leider gibt es in meinem Büro kein Bett. Und selbst wenn es eins gäbe, bin ich mir nicht sicher, ob mein Chef es gutheißen würde, wenn ich es nutzte. So kämpfte ich mich durch den Tag, wurde immer müder und müder. Zu allem Übel stand am Abend der lange Lauf auf dem Programm. Na, das konnte ja was werden.



Kurz vor der Dunkelheit. Bald sind hier Handschuhe und Mütze angesagt

Und schwimmt, und schwimmt

Mittwoch, 21.09.2005

Es könnte sein, ich werde auf meine alten Tage noch wasserabhängig. Ich war tatsächlich heute Morgen schon wieder im Schwimmbad. Und das nicht, weil dort die brasilianische Nationalmannschaft der Synchronschwimmerinnen trainiert, oder weil dort ein Playboy-Foto-Shooting stattfand. Schon gar nicht wird dort morgens Freibier ausgeteilt. Nein, ich war nur zum Trainieren dort. Ehrlich!



Gestern Abend: Losfahren bei Sonnenschein

Sensation: Müller schwimmt!

Dienstag, 20.09.2005

Es ist fast nicht zu glauben, aber ich war gestern Morgen schwimmen. Und jetzt kommt das dickste Ding überhaupt: heute Morgen auch! Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Und es gibt Leute, die haben mich in den letzten Tagen angerufen und mich für meinen Trainingseifer gelobt, aber nicht vergessen, den Finger genau in meine Schwimmwunde zu legen. Also habe ich beschlossen, mich noch einmal richtig zusammenzureißen, zwei Wochen noch durchzuhalten, mich reinzuhängen und Gas zu geben. Denn spätestens hier und jetzt beginnt, was die Amerikaner "The road to Kona" nennen.



Kacheln zählen in der Alsterschwimmhalle

Fleißig, fleißig

Montag, 19.09.2005

Das war ein Wochenende. Kurz vor Herbstbeginn, zeigte sich noch einmal die Sonne. Spitze. Zudem waren meine Freunde Männi (-ich-bin-bis-in-die-Haarspitzen-motiviert) und Kosta (-ich-maul-zwar-immer-ich-kann-nicht-mehr-kann-aber-doch-noch) zu Besuch, und so konnte trainingstechnisch eigentlich nicht viel daneben gehen. Vor dem Hintergrund, dass ich am nächsten Wochenende aus beruflichen Gründen (Messe) nicht radeln kann, waren die letzten längeren Einheiten auf dem Bike geplant.



Kosta, mathias, Männi und Ben (v.l.) gut gelaunt am Samstag

Von Kappen, Reissverschlüssen und Hintern

Freitag, 16.09.2005

Der Herbst ist da, daran lässt sich nicht mehr rütteln. Nicht nur, dass es abends immer früher dunkel wird. Nein, jetzt regnet es auch noch jeden zweiten Tag. So auch gestern. Eigentlich war doch meine Radeinheit auf dem Deich angesagt. Bei dem Wetter war da jedoch nicht dran zu denken. Kurzentschlossen sind Freund Thomas und ich dann in die Laufschuhe gesprungen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, hätte Thomas nicht auf die Einheit bestanden, ich hätte mich mit Erdnüssen oder Schokolade aufs Sofa gepflanzt.



Von Pfütze zu Pfütze: Viel Regen, wenige Jogger an der Alster